Unter diesem Link findet man eine pdf-Version der neuesten Broschüre des Theologischen Ausschusses der CE Deutschland "Ein Haus des Gebetes".
Es wird zunächst über die jahrhundertealte Tradition des ständigen Gebetes informiert, verschiedene, insbesonders neuere Initiativen werden genannt, weiterhin gibt es Hinweise und Anregungen zu katholischen Gebetshäusern, gefolgt von einem Exkurs zu dem evangelikal geprägten IHOP Kansas, das nicht nur Vorreiter in der neuen Gebetsbewegung ist, sondern auch sehr von Endzeittheorien geprägt ist, die auf in erster Linie protestantischen Konzepten des Milleniarismus und Dispensationalismus basieren und die seitens der römisch-katholischen Kirche nicht akzeptiert sind.
Oremus pro Pontifice nostro Franzisco.
Dominus conservet eum et vivificet eum
et beatum faciat eum in terra et
non tradat eum in animam inimicorum eius.
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Mittwoch, 7. Oktober 2015
Samstag, 11. Januar 2014
Furore um eine Petition
Gestern wunderte ich mich noch über das extravagante mediale Interesse an dem Coming-out eines Ex-Profi-Fussballers, den ich nicht kenne und dessen sexuelle Präferenzen mich in keiner Weise interessieren -spätestens heute zeigt sich des Rätsels Lösung. Zumindest stellt die ein oder andere Tageszeitung gleich hilfreich den Zusammenhang her: es geht um die Petition von Eltern in Baden-Württemberg mit dem Titel Zukunft-Verantwortung-Lernen-kein-Bildungsplan-2015-unter-der-Ideologie-des-Regenbogens, die bisher von 94.000 Menschen unterzeichnet wurde.
Zur genaueren Information bitte den Text der Petition nachlesen.
Ab 2015 soll in Baden-Württemberg ein neuer Bildungsplan für allgemeinbildende Schulen gelten.Explizit hält die Petition fest:
"Wir unterstützen das Anliegen, Homosexuelle, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle nicht zu diskriminieren. Bestehende Diskriminierung soll im Unterricht thematisiert werden. " .
Worum geht es also, wenn nicht um das Thematisieren, dass herabsetzendes Verhalten gegenüber Menschen anderer Überzeugungen generell nicht gut ist? Wobei es durchaus sinnvoll ist, da auch die LSBTTI-Gruppe explizit zu nennen aber eben nicht nur diese. Diskriminierung gibt es gegen viele und vieles. In manchen Fällen kann ein "falscher" Pullover zum Anlass zum Mobbing unter Schülern werden. Hier für ein mitmenschlicheres Verhalten zu sorgen, würde die Unterstützung aller finden.
Darum fordert die Petition u.a. "Wir fordern…
…ein klares Zeichen der Bildungsplankommission zu einer verantwortungsbewussten Sexualpädagogik und ein „Nein“ zur Überbetonung einzelner Gruppen und ihrer Interessen. "
Gerade die Sexualpädagogik ist ein sensibler Bereich. Für viele Jugendliche (und Kinder) ist es in keiner Weise hilfreich, sich mit allen (ja, wirklich allen, so sehen es solche Pläne meist vor) existierenden Sexualpraktiken ausführlich beschäftigen zu müssen. Für viele ist das eine Traumatisierung.
Wenig sinnvoll erscheinen mir auch Forderungen, wie sie gewöhnlich im Umfeld solcher Agenden erscheinen, diese sexuelle Praktiken in davon unabhängigen Fächern wie zum Beispiel Mathematik zu thematisieren: z.B. als Textaufgabe getarnt (statt: "Frieda fährt mit ihrer Freundin Isa von A nach B ins Kino, dabei machen sie halt in C." müsste man dann plötzlich lesen, dass die beiden unbedingt eine Bar für Lesben aufsuchen müssen.)
Weiterhin wird in der Petition bemängelt, dass in bisherigen Umsetzungen leider gewöhnlich vermieden wurde, auf besondere gesundheitliche Gefährdungen durch verschiedene sexuelle Praktiken (die alle ohne Ausnahme als gut und zum Ausprobieren empfohlen werden) verzichtet wurde. Links zu den Originaltexten mit den Absichten der Landesregierung finden sich am Ende der Petition. Dort findet sich weiterhin eine lange Liste von Pro- und Contra- Stimmen.
Höchst bedenklich finde ich, dass die 94.000 Unterzeichner von Zeitung und Fersehsendern in den letzten 24 Stunden als irregeleitet, als Extremisten, Fundamentalisten usw. diffamiert wurden. Und das obwohl wie oben angeführt klar festgehalten wird, das man sich selbst gegen Diskriminierungen in dieser Frage wendet.
Eine Regionalzeitung, die ich kenne, stellte übrigens einen klaren Zusammenhang zwischen dem Eltern- und Lehrerprotest und jenem Coming-out her; in einer begleitenden Karrikatur zu dem Text, in der die unterzeichnenden Eltern und Lehrer wie oben angegeben beschimpft wurden, schießt jemand einer Person in einer Menge, die jemanden beschimpft, einen Fußball an den Kopf.
Nun beschimpft die Petition gar keinen, auch wenn die Presse das behauptet. Aber der Karrikaturist war sich offenbar des Zusammenhanges vom medialen Bruhaha um das Sexleben eines Fussballers und der Diffamierung einer legitimen Petition und deren Unterzeichnern bewusst. Noch dazu wurde im Artikel unterstellt, der Elternprotest habe sich erst am Coming-out jenes Fussballers entzündet, was nachweislich nicht den Tatsachen entspricht.
Zur genaueren Information bitte den Text der Petition nachlesen.
Ab 2015 soll in Baden-Württemberg ein neuer Bildungsplan für allgemeinbildende Schulen gelten.Explizit hält die Petition fest:
"Wir unterstützen das Anliegen, Homosexuelle, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle nicht zu diskriminieren. Bestehende Diskriminierung soll im Unterricht thematisiert werden. " .
Worum geht es also, wenn nicht um das Thematisieren, dass herabsetzendes Verhalten gegenüber Menschen anderer Überzeugungen generell nicht gut ist? Wobei es durchaus sinnvoll ist, da auch die LSBTTI-Gruppe explizit zu nennen aber eben nicht nur diese. Diskriminierung gibt es gegen viele und vieles. In manchen Fällen kann ein "falscher" Pullover zum Anlass zum Mobbing unter Schülern werden. Hier für ein mitmenschlicheres Verhalten zu sorgen, würde die Unterstützung aller finden.
Darum fordert die Petition u.a. "Wir fordern…
…ein klares Zeichen der Bildungsplankommission zu einer verantwortungsbewussten Sexualpädagogik und ein „Nein“ zur Überbetonung einzelner Gruppen und ihrer Interessen. "
Gerade die Sexualpädagogik ist ein sensibler Bereich. Für viele Jugendliche (und Kinder) ist es in keiner Weise hilfreich, sich mit allen (ja, wirklich allen, so sehen es solche Pläne meist vor) existierenden Sexualpraktiken ausführlich beschäftigen zu müssen. Für viele ist das eine Traumatisierung.
Wenig sinnvoll erscheinen mir auch Forderungen, wie sie gewöhnlich im Umfeld solcher Agenden erscheinen, diese sexuelle Praktiken in davon unabhängigen Fächern wie zum Beispiel Mathematik zu thematisieren: z.B. als Textaufgabe getarnt (statt: "Frieda fährt mit ihrer Freundin Isa von A nach B ins Kino, dabei machen sie halt in C." müsste man dann plötzlich lesen, dass die beiden unbedingt eine Bar für Lesben aufsuchen müssen.)
Weiterhin wird in der Petition bemängelt, dass in bisherigen Umsetzungen leider gewöhnlich vermieden wurde, auf besondere gesundheitliche Gefährdungen durch verschiedene sexuelle Praktiken (die alle ohne Ausnahme als gut und zum Ausprobieren empfohlen werden) verzichtet wurde. Links zu den Originaltexten mit den Absichten der Landesregierung finden sich am Ende der Petition. Dort findet sich weiterhin eine lange Liste von Pro- und Contra- Stimmen.
Höchst bedenklich finde ich, dass die 94.000 Unterzeichner von Zeitung und Fersehsendern in den letzten 24 Stunden als irregeleitet, als Extremisten, Fundamentalisten usw. diffamiert wurden. Und das obwohl wie oben angeführt klar festgehalten wird, das man sich selbst gegen Diskriminierungen in dieser Frage wendet.
Eine Regionalzeitung, die ich kenne, stellte übrigens einen klaren Zusammenhang zwischen dem Eltern- und Lehrerprotest und jenem Coming-out her; in einer begleitenden Karrikatur zu dem Text, in der die unterzeichnenden Eltern und Lehrer wie oben angegeben beschimpft wurden, schießt jemand einer Person in einer Menge, die jemanden beschimpft, einen Fußball an den Kopf.
Nun beschimpft die Petition gar keinen, auch wenn die Presse das behauptet. Aber der Karrikaturist war sich offenbar des Zusammenhanges vom medialen Bruhaha um das Sexleben eines Fussballers und der Diffamierung einer legitimen Petition und deren Unterzeichnern bewusst. Noch dazu wurde im Artikel unterstellt, der Elternprotest habe sich erst am Coming-out jenes Fussballers entzündet, was nachweislich nicht den Tatsachen entspricht.
Montag, 28. Oktober 2013
Abschaffung der Sommerzeit
Gerne mache ich auf diese Petition hier aufmerksam: https://www.openpetition.de/petition/online/beibehaltung-der-normalzeit-abschaffung-der-sommerzeitverordnung
Die Stimmabgabe läuft noch 26 Tage.
Meine Unbequemlichkeiten durch die Sommerzeit halten sich ja noch in Grenzen.
Besonderes Ungemach bereitet sie u.a. der Milchwirtschaft, die die Kähe zweimal jährlich auf neue Melkzeiten umgewöhnen muss; die Tiere wollen das immer nur schwer einsehen, da sie ein gutes eigenes Zeitgefühl haben.
Die Stimmabgabe läuft noch 26 Tage.
Meine Unbequemlichkeiten durch die Sommerzeit halten sich ja noch in Grenzen.
Besonderes Ungemach bereitet sie u.a. der Milchwirtschaft, die die Kähe zweimal jährlich auf neue Melkzeiten umgewöhnen muss; die Tiere wollen das immer nur schwer einsehen, da sie ein gutes eigenes Zeitgefühl haben.
Freitag, 25. Oktober 2013
eine seltsame Konjunktion von Pädophilie und Feminismus -Estrela-Bericht zurückgewiesen
Genaueres ist hier nachzulesen. Im EU-Parlament soll es tumultartige Szenen gegeben habe, als sich auch etliche Abgeordnete der grünen und linken Mehrheit nicht entschließen konnten, ein Dokument durchzuwinken, das pädophilen Erziehern und Lehrern Tor und Tür geöffnet hätte: einen interaktiven Sexualkundeunterricht für 5-11-Jährige wollte man, bei dem die Eltern kein Mitbestimmungsrecht haben sollten.
Wen wundert es, dass einer der Befürworter, der immer-noch-Abgeordnete Cohn-Bendit war, der sich ja auch schon schriftlich solcher Handlungen an einem 4- oder 5-jährigen Mädchen gebrüstet hatte, was er mittlerweile als rein fiktiv hinstellt.
Um das ganz unauffällig passieren zu lassen, wurde es mit einer Vorlage kombiniert, die ein Recht auf Abtreibung forderte (man fragt sich dabei, wann die Gesetzesvorlage für das Recht auf Beseitigung lästiger Nachbarn kommt, die ja sicherlich für viele eine starke Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität darstellen. Nun ist es so, dass in etlichen Ländern ja eine Straffreiheit für Abtreibungen besteht, was darin begründet ist, dass die abtreibenden Frauen sich durch diese Handlung, zu der sie oft durch ihr Umfeld gedrängt werden, ohnehin lebenslang leiden müssen - post abortion syndrome heißt es, denn es betrifft Mütter mit unfreiwilligen Fehlgeburten (abortio) genauso wie diejenigen, die eine solche herbeiführen lassen. Einige wenige verdrängen es sie, dass der psychische Schmerz in Aggression umschlägt, kein unbekanntes psychologisches Phänomen.
Jedenfalls hatte man jetzt eine Forderung für Abtreibung als Recht beabsichtigt. Diese hätte zwar keine bindende Kraft gehabt, da solche Gesetze gar nicht in die Kompetenz der EU fallen. Man hätte jedoch den Erfolg der Bürgerinitiative 1-von-uns neutralisieren können.(Dort kann man übrigens noch bis zum 2. November 2013 unterschreiben.)
Einer-von-uns beantragt zweierlei:
Zum einen, die Finanzierung der embryonalen Stammzellforschung durch die EU zu beenden. Dies betrifft NICHT die Stammzellforschung generell. Es gibt sehr vielversprechende Versuche mit adulten Stammzellen, die vom Erkrankten selbst stammen. Wohingegen embyonale Stammzellen (die letztendlich durch Tötung eines potentiellen Menschen gewonnen wurden) noch Transplantation in den Empfänger zur Entartung (=Krebs) eignen. Auch die starken Immunsuppressiva, durch die das verhindert werden soll, sind keine wirkliche Alternative.
Man muss hier wissen, dass der menschliche Körper nur eigene Zellen in sich toleriert, fremde Zellen werden wie Viren, Bakterien, Parasiten und andere Fremdkörper vom Immunsystem angegriffen. (Das gilt übrigens auch für andere Transplantate.) Damit die körperfremden Gewebe nicht zu schnell zerstört werden, unterdrückt man daher das Immunsystem, mit dem Nebeneffekt dass derjenige Mensch extrem anfällig für Viren, Bakterien und andere Erreger wird und oft mit Antibiotika und Virostatika behandelt werden muss, meist permanent, die wieder zu anderen organischen Schäden führen.
Das zweite Ziel der Bürgerinitiative 1-von-uns ist es, EU-Gelder für Abtreibungen zu stoppen. Wobei man wissen muss, dass Abtreibung in neueren Vorlagen oft nicht als Abtreibung bezeichnet wird sondern sich als "reproduktive Gesundheit" tarnt. Leider führt das immer noch einige in die Irre, die keine Vorstellung haben, dass sich hinter der Forderung nach besserer Gesundheitsversorgung eine Forderung unerwünschtes Leben zu beseitigen verborgen hat.
Mit Annahme des Estrela-Berichtes hätte man die Bürgerinitiative einfach ignorieren können, da man die echten 1,4 Millionen Unterschriften bisher gegen den Willen der doch durch die EU-Parlamentarier vorgeblich Repräsentierten ausgespielt hätte. Dieser Versuch ist jetzt gescheitert.
Und gescheitert ist er durch die Kombination mit Forderung einer offenbar pädophil orientierten Lobby.
So unglaublich es ist, in einigen politischen Kreisen, scheint man pädophile Handlungen immer noch für förderungswürdig zu halten und hat nicht begriffen, dass die Öffentlichkeit in Bezug auf dieses Verbrechen sensibel reagiert.
Befremdet ist generell eine Kombination von pädophilenfreundlichen Forderungen mit vorgeblich frauenfördernden. Allerdings nur auf den ersten Blick. Wer sich wirklich näher mit der Materie befasst, weiß, dass Abtreibungen alles andere als frauenfreundlich sind - sie verursachen millionenfaches Frauenleid. (Auch das von Männern, der Vollständigkeit halber.) Ein alternativer Vorschlag, der eine echte Förderung von Frauen und Müttern zum Ziel hatte, wurde leider schon vor der Abstimmung über den Estrela-Bericht abgelehnt.
Dennoch können wir dankbar sein, dass inzwischen wenigstens geborenen Kindern etwas mehr Schutz angedeihen darf als in den Jahrzehnten vorher.
Wen wundert es, dass einer der Befürworter, der immer-noch-Abgeordnete Cohn-Bendit war, der sich ja auch schon schriftlich solcher Handlungen an einem 4- oder 5-jährigen Mädchen gebrüstet hatte, was er mittlerweile als rein fiktiv hinstellt.
Um das ganz unauffällig passieren zu lassen, wurde es mit einer Vorlage kombiniert, die ein Recht auf Abtreibung forderte (man fragt sich dabei, wann die Gesetzesvorlage für das Recht auf Beseitigung lästiger Nachbarn kommt, die ja sicherlich für viele eine starke Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität darstellen. Nun ist es so, dass in etlichen Ländern ja eine Straffreiheit für Abtreibungen besteht, was darin begründet ist, dass die abtreibenden Frauen sich durch diese Handlung, zu der sie oft durch ihr Umfeld gedrängt werden, ohnehin lebenslang leiden müssen - post abortion syndrome heißt es, denn es betrifft Mütter mit unfreiwilligen Fehlgeburten (abortio) genauso wie diejenigen, die eine solche herbeiführen lassen. Einige wenige verdrängen es sie, dass der psychische Schmerz in Aggression umschlägt, kein unbekanntes psychologisches Phänomen.
Jedenfalls hatte man jetzt eine Forderung für Abtreibung als Recht beabsichtigt. Diese hätte zwar keine bindende Kraft gehabt, da solche Gesetze gar nicht in die Kompetenz der EU fallen. Man hätte jedoch den Erfolg der Bürgerinitiative 1-von-uns neutralisieren können.(Dort kann man übrigens noch bis zum 2. November 2013 unterschreiben.)
Einer-von-uns beantragt zweierlei:
Zum einen, die Finanzierung der embryonalen Stammzellforschung durch die EU zu beenden. Dies betrifft NICHT die Stammzellforschung generell. Es gibt sehr vielversprechende Versuche mit adulten Stammzellen, die vom Erkrankten selbst stammen. Wohingegen embyonale Stammzellen (die letztendlich durch Tötung eines potentiellen Menschen gewonnen wurden) noch Transplantation in den Empfänger zur Entartung (=Krebs) eignen. Auch die starken Immunsuppressiva, durch die das verhindert werden soll, sind keine wirkliche Alternative.
Man muss hier wissen, dass der menschliche Körper nur eigene Zellen in sich toleriert, fremde Zellen werden wie Viren, Bakterien, Parasiten und andere Fremdkörper vom Immunsystem angegriffen. (Das gilt übrigens auch für andere Transplantate.) Damit die körperfremden Gewebe nicht zu schnell zerstört werden, unterdrückt man daher das Immunsystem, mit dem Nebeneffekt dass derjenige Mensch extrem anfällig für Viren, Bakterien und andere Erreger wird und oft mit Antibiotika und Virostatika behandelt werden muss, meist permanent, die wieder zu anderen organischen Schäden führen.
Das zweite Ziel der Bürgerinitiative 1-von-uns ist es, EU-Gelder für Abtreibungen zu stoppen. Wobei man wissen muss, dass Abtreibung in neueren Vorlagen oft nicht als Abtreibung bezeichnet wird sondern sich als "reproduktive Gesundheit" tarnt. Leider führt das immer noch einige in die Irre, die keine Vorstellung haben, dass sich hinter der Forderung nach besserer Gesundheitsversorgung eine Forderung unerwünschtes Leben zu beseitigen verborgen hat.
Mit Annahme des Estrela-Berichtes hätte man die Bürgerinitiative einfach ignorieren können, da man die echten 1,4 Millionen Unterschriften bisher gegen den Willen der doch durch die EU-Parlamentarier vorgeblich Repräsentierten ausgespielt hätte. Dieser Versuch ist jetzt gescheitert.
Und gescheitert ist er durch die Kombination mit Forderung einer offenbar pädophil orientierten Lobby.
So unglaublich es ist, in einigen politischen Kreisen, scheint man pädophile Handlungen immer noch für förderungswürdig zu halten und hat nicht begriffen, dass die Öffentlichkeit in Bezug auf dieses Verbrechen sensibel reagiert.
Befremdet ist generell eine Kombination von pädophilenfreundlichen Forderungen mit vorgeblich frauenfördernden. Allerdings nur auf den ersten Blick. Wer sich wirklich näher mit der Materie befasst, weiß, dass Abtreibungen alles andere als frauenfreundlich sind - sie verursachen millionenfaches Frauenleid. (Auch das von Männern, der Vollständigkeit halber.) Ein alternativer Vorschlag, der eine echte Förderung von Frauen und Müttern zum Ziel hatte, wurde leider schon vor der Abstimmung über den Estrela-Bericht abgelehnt.
Dennoch können wir dankbar sein, dass inzwischen wenigstens geborenen Kindern etwas mehr Schutz angedeihen darf als in den Jahrzehnten vorher.
Montag, 7. November 2011
Aleteia hat den Dienst aufgenommen
Genau konnte ich es noch nicht sichten, aber die Webseite bietet jetzt Inhalte an. Es gibt dort neben Text auch Videos. Und es soll ja noch sehr wachsen.
Dienstag, 18. Oktober 2011
Aleteia
Morgen öffnet das Internet-Portal Aleteia, das auch auf dem Treffen des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisation mit den Trägern der Neuevangelisation am Samstag vorgestellt wurde. Für das erste kann dort nur ein kurzes Präsentations-Video ansehen: www.aleteia.org
Mittwoch, 15. Juni 2011
Link für Hilfesuchende in Sachen Stundengebet
Jedes Jahr dasselbe Problem: Pfingsten ist vorbei und auf dem Beiblatt im Stundenbuch steht nur bis 2003 oder so, welche Woche danach im Stundenbuch dran ist. Zum Glück gibt es hier eine exzellente Seite, auf der man nicht nur die richtige Woche angezeigt bekommt, sondern sogar noch nach Tageszeit, welche Hore dran ist und wie und wann man was betet. Sehr nützlich für alle interessierten Einsteiger!
Sonntag, 5. Juni 2011
was man so findet
Das eine war die etwas ratlose Mail eines Bekannten. Ihm war etwas zugesandt worden, bei dem der Versender um weitestmögliche Bekanntmachung bat, z.B. in Blogs. Ich habe jetzt zwei Tage darüber nachgedacht, weil das eine Debatte ist, aus der ich mich bisher herausgehalten habe. Es geht darum, dass Johannes Kandel darum bittet vor radikalen Predigern wie P. Vogel zu warnen (hier).
Heute nun - da endlich etwas Zeit habend - googelte ich ein wenig und fand etwas, das mich nun bewog, den Hinweis tatsächlich zu posten, und zwar diese Äußerungen (hier):
"Kandel verlangt von den religiösen muslimischen Autoritäten, sie sollten den politischen Islamismus verwerfen. Bahners zeigt, daß Kandel Religiöses mit Politischem durcheinander schmeißt und dabei verkennt, daß sich z.B. die katholische Kirche aus für sie gutem Grunde ebenfalls nie von ihren politischen Fundamentalisten, den Ultramontanen, distanziert hat."
Wikipedia erklärte mir dazu, freundlich wie immer:
"Mit dem Begriff Ultramontanismus wird eine politische Haltung des Katholizismus in deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden bezeichnet, die sich ausschließlich auf Weisungen von der päpstlichen Kurie, also aus dem „jenseits der Berge“ (lateinisch ultra montes - gemeint sind die Alpen) liegenden Vatikan, stützt."
Wer möchte, kann gerne den ganzen Eintrag lesen, aber es steht da nichts, dass die Ultramontanen damals vor gut 150 Jahren zu Terroranschlägen und Waffengewalt gegriffen hätten oder sich durch besondere Neigung zu Straftaten ausgezeichnet hätten. Etwas,was wohl leider in letzter Zeit doch von einigen Menschen gesagt werden muss, die sich gerne als Muslime bezeichnen aber ihre - jedenfalls nominelle - Zugehörigkeit zum Islam dazu missbrauchen, unschuldige Menschen zu misshandeln und zu töten und vor deren Gewaltbereitschaft auch ihre -vorgeblichen - Glaubensbrüder nicht sicher sind.
Nachdem hier also Äpfel mit (explosiven) Granaten verglichen wurden (wobei ich auf Spekulationen für die Hintergründe lieber verzichte), habe ich mich doch entschlossen, den Hinweis zu veröffentlichen.
Heute nun - da endlich etwas Zeit habend - googelte ich ein wenig und fand etwas, das mich nun bewog, den Hinweis tatsächlich zu posten, und zwar diese Äußerungen (hier):
"Kandel verlangt von den religiösen muslimischen Autoritäten, sie sollten den politischen Islamismus verwerfen. Bahners zeigt, daß Kandel Religiöses mit Politischem durcheinander schmeißt und dabei verkennt, daß sich z.B. die katholische Kirche aus für sie gutem Grunde ebenfalls nie von ihren politischen Fundamentalisten, den Ultramontanen, distanziert hat."
Wikipedia erklärte mir dazu, freundlich wie immer:
"Mit dem Begriff Ultramontanismus wird eine politische Haltung des Katholizismus in deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden bezeichnet, die sich ausschließlich auf Weisungen von der päpstlichen Kurie, also aus dem „jenseits der Berge“ (lateinisch ultra montes - gemeint sind die Alpen) liegenden Vatikan, stützt."
Wer möchte, kann gerne den ganzen Eintrag lesen, aber es steht da nichts, dass die Ultramontanen damals vor gut 150 Jahren zu Terroranschlägen und Waffengewalt gegriffen hätten oder sich durch besondere Neigung zu Straftaten ausgezeichnet hätten. Etwas,was wohl leider in letzter Zeit doch von einigen Menschen gesagt werden muss, die sich gerne als Muslime bezeichnen aber ihre - jedenfalls nominelle - Zugehörigkeit zum Islam dazu missbrauchen, unschuldige Menschen zu misshandeln und zu töten und vor deren Gewaltbereitschaft auch ihre -vorgeblichen - Glaubensbrüder nicht sicher sind.
Nachdem hier also Äpfel mit (explosiven) Granaten verglichen wurden (wobei ich auf Spekulationen für die Hintergründe lieber verzichte), habe ich mich doch entschlossen, den Hinweis zu veröffentlichen.
Montag, 7. März 2011
Katholische Aufputschmittel
Vielleicht kennen alle anderen es schon, ich bin heute auf der Seite der Karl-Leisner-Jugend auf diese "Aufputschmittel" gestoßen:
"Auf dieser Seite könnt ihr nun - in echten Medikamentenfläschchen - katholische Heilmittel bestellen. Vorerst bieten wir vier Arzneien an: "AquaSan" (60 ml Weihwasser); "BiblioSan" (300 Bibelstellen auf kleinen Zetteln); "HagioSan" (200 Heilige auf kleinen Zetteln) und "RosariSan" (echter Holz-Rosenkranz mit Anleitung).
Alle "Arzneimittel" sind in einer kleinen, hochwertigen Laborflasche (60 ml) verpackt worden; RosariSan verfügt zudem über einen echten Beipackzettel."
Versandkosten etc. sind auf der Webseite zu finden. Wenn also jemand noch Kampfausrüstung für die Fastenzeit sucht, wäre das ein Tipp.
Ich selbst bin auch immer spätestens ab Rosenmontag mit der strategischen Vorbereitung für die alljährliche Hauptsaison des geistlichen Kampfes beschäftigt: Auswahl der geistlichen Lektüre, Planung Gebetszeiten, Eliminierung fastenwidriger Restbestände ...
"Auf dieser Seite könnt ihr nun - in echten Medikamentenfläschchen - katholische Heilmittel bestellen. Vorerst bieten wir vier Arzneien an: "AquaSan" (60 ml Weihwasser); "BiblioSan" (300 Bibelstellen auf kleinen Zetteln); "HagioSan" (200 Heilige auf kleinen Zetteln) und "RosariSan" (echter Holz-Rosenkranz mit Anleitung).
Alle "Arzneimittel" sind in einer kleinen, hochwertigen Laborflasche (60 ml) verpackt worden; RosariSan verfügt zudem über einen echten Beipackzettel."
Versandkosten etc. sind auf der Webseite zu finden. Wenn also jemand noch Kampfausrüstung für die Fastenzeit sucht, wäre das ein Tipp.
Ich selbst bin auch immer spätestens ab Rosenmontag mit der strategischen Vorbereitung für die alljährliche Hauptsaison des geistlichen Kampfes beschäftigt: Auswahl der geistlichen Lektüre, Planung Gebetszeiten, Eliminierung fastenwidriger Restbestände ...
Sonntag, 27. Februar 2011
NOZ: Bischof Bode nach Berlin?
Die uns seit einigen Monaten in Blogözese gut bekannte Neue Osnabrücker Zeitung spekuliert hier, ob sie ihren Bischof bald nach Berlin verliert. Wer die NOZ-gefärbte Argumentation nachlesen möchte, kann das also gerne tun.
Samstag, 15. Januar 2011
Neues Pastoralpapier der Diözese Augsburg
Hier findet man die neue Pastoral der Diözese Augsburg, "Missionarisch Kirche sein". Nach erstem flüchtigem Durchlesen erscheint es mir ganz gelungen.
Montag, 10. Januar 2011
Hinweis
Josef Bordat hat hier zum tatsächlichen Vermögen und der Finanzlage des Vatikans Fakten und Zahlen zusammengetragen.
Für alle, die wilden Vorstellungen darüber gerne mit Informationen begegnen möchten. Neu ist das alles nicht. Aber die Mythen halten sich hartnäckig - wie immer.
Für alle, die wilden Vorstellungen darüber gerne mit Informationen begegnen möchten. Neu ist das alles nicht. Aber die Mythen halten sich hartnäckig - wie immer.
Dienstag, 21. Dezember 2010
Dank Josef Bordat: Eintrag zur Blogozese bei Kathpedia
Alipius hat gestern abend darauf hingewiesen Josef Bordat hat bei Kathpedia einen Eintrag verfasst, indem der Begriff Blogozese/Blogözese/Blogoezese näher für alle Interessierten erläutert wird.
Danke, Josef! - Das wird sehr nützlich sein.
Danke, Josef! - Das wird sehr nützlich sein.
Samstag, 11. Dezember 2010
Wie schreibt man einen Appell an die jeweilige Regierung, wenn Menschen verfolgt werden?
In den vergangenen Wochen wurde auf unseren Blogs schon des öfteren via Open Doors u.a. auf Situationen hingewiesen, in denen es nötig wäre, einen Brief an die entsprechende Regierung zu schreiben. Aber wenn man dem Link nachgeht, soll man das ziemlich auf eigene Faust tun und das überfordert jedenfalls mich, vielleicht auch andere.
Wer gerne ein paar Anschauungsbeispiele haben möchte, kann sich Anregungen auf der Webseite der IGfM Deutschland holen. hier verlinkt Dort gibt es vorformulierte Briefe zu verschiedenen Petitionsprojekten: Iran, koptische Christen usw.
Ich kenne die IGfM schon seit vielen Jahren. Bei einem Besuch in der Slowakei 1987 hatte ich live erlebt, was es dort an Christenverfolgung gab und wollte mich informieren. Ich stieß zunächst auf die Arbeit von Kirche in Not und in dem Material, das mir von dort reichlich zugesandt wurde, waren auch Informationen über die IGfM, die damals noch ein relatives Schattendasein führte. Die IGfMler hatten es gewagt auf Menschenrechtsverletzungen in der DDR hinzuweisen und galten deswegen als rechtsextrem. Das Etikett hat man schnell, wie ja auch alle wissen, die sich schon gegen Abtreibungen eingesetzt haben. (Hoffentlich verliert es irgendwann wegen inflationärer Über- und Falschanwendung die Wirksamkeit, denn für wirkliche Extremisten gibt es nun wirklich genügend andere treffende Bezeichnungen, die klar spezifizieren, welche Absichten sie haben.) Ihr Stand wurde regelmäßig von Radikalen zu Kleinholz gemacht, auf evangelischen Kirchentagen erhielten sie deshalb irgendwann einmal erst gar keine Genehmigung mehr, einen Stand aufzumachen.
Ihr Schwerpunkt war immer gerade auf die Verfolgten hinzuweisen, die keine Lobby hatten, und dazu gehörten auch stets verfolgte Christen. Natürlich setzen sie sich auch nach wie vor für andere Verfolgte ein, so zum Beispiel Angehörige von Falun Gong. Deren entschiedene Verfolgung hatte in China sogar dazu geführt, dass die Christen zeitweilig etwas mehr Luft bekamen; die Phase scheint vorbei zu sein, zeigt aber, wie wichtig es ist, sich auch für andere Verfolgte einzusetzen.
Vor einigen Jahren hat sich die ursprünglich in Deutschland gegründete IGfM dann auch in vielen Ländern weltweit mit ihren Sektionen konstituiert. In ihren Publikationen, z.B. ein 2-monatlicher Infobrief, berichtet sie über aktuelle Fälle - ca. 50 % betreffen die Lage von Christen.
Ein aktueller Beitrag von Kirche in Not zur Religionsfreiheit (gestern war Tag der Menschenrechte) findet sich hier.
Wer gerne ein paar Anschauungsbeispiele haben möchte, kann sich Anregungen auf der Webseite der IGfM Deutschland holen. hier verlinkt Dort gibt es vorformulierte Briefe zu verschiedenen Petitionsprojekten: Iran, koptische Christen usw.
Ich kenne die IGfM schon seit vielen Jahren. Bei einem Besuch in der Slowakei 1987 hatte ich live erlebt, was es dort an Christenverfolgung gab und wollte mich informieren. Ich stieß zunächst auf die Arbeit von Kirche in Not und in dem Material, das mir von dort reichlich zugesandt wurde, waren auch Informationen über die IGfM, die damals noch ein relatives Schattendasein führte. Die IGfMler hatten es gewagt auf Menschenrechtsverletzungen in der DDR hinzuweisen und galten deswegen als rechtsextrem. Das Etikett hat man schnell, wie ja auch alle wissen, die sich schon gegen Abtreibungen eingesetzt haben. (Hoffentlich verliert es irgendwann wegen inflationärer Über- und Falschanwendung die Wirksamkeit, denn für wirkliche Extremisten gibt es nun wirklich genügend andere treffende Bezeichnungen, die klar spezifizieren, welche Absichten sie haben.) Ihr Stand wurde regelmäßig von Radikalen zu Kleinholz gemacht, auf evangelischen Kirchentagen erhielten sie deshalb irgendwann einmal erst gar keine Genehmigung mehr, einen Stand aufzumachen.
Ihr Schwerpunkt war immer gerade auf die Verfolgten hinzuweisen, die keine Lobby hatten, und dazu gehörten auch stets verfolgte Christen. Natürlich setzen sie sich auch nach wie vor für andere Verfolgte ein, so zum Beispiel Angehörige von Falun Gong. Deren entschiedene Verfolgung hatte in China sogar dazu geführt, dass die Christen zeitweilig etwas mehr Luft bekamen; die Phase scheint vorbei zu sein, zeigt aber, wie wichtig es ist, sich auch für andere Verfolgte einzusetzen.
Vor einigen Jahren hat sich die ursprünglich in Deutschland gegründete IGfM dann auch in vielen Ländern weltweit mit ihren Sektionen konstituiert. In ihren Publikationen, z.B. ein 2-monatlicher Infobrief, berichtet sie über aktuelle Fälle - ca. 50 % betreffen die Lage von Christen.
Ein aktueller Beitrag von Kirche in Not zur Religionsfreiheit (gestern war Tag der Menschenrechte) findet sich hier.
Dienstag, 7. Dezember 2010
Europe4Christ Aufruf: Rettet Weihnachten
Europe4christ bringt einen Brief aus der Schweiz, in dem die Mitarbeiterin einer großen Firma Befremdliches berichtet. Lest es selbst.
Videos vom Rpp in Wien, Internetsperren u.a.
Allen Lesern der DT dürfte der Wiener Psychiater Raphael Bonelli bekannt sein, mit dem die Zeitung öfters sehr gute und kompetente Beiträge aus dem Bereich der Psychiatrie und auch dessen Überlappungen mit der Religiosität schreibt. Die letzte sehr interessante Tagung ging zum Beispiel über die Frage, wo sich die Kompetenzen von Beichtvätern und Therapeuten überschneiden, bzw. wo wer die Verantwortung übernehmen sollte.
Weniger bekannt ist vielleicht, dass Raphael Bonelli auch ein Institut hat, das unter der Adresse http://rpp-institut.org Videoaufnahmen der Vorträge veröffentlicht.
Mir fehlt leider auch die Zeit, mir alles dort anzusehen, aber was ich bisher dort gesehen habe, fand ich sehr hilfreich, um manche Phänomene einzuordnen, z.B. einige der Vorträge vom Vorjahr zur Thematik der Internetsexsucht:
Diese sind unter dieser Adresse zu finden. Sie funktioniert noch (ist schließlich ein paar Monate her, dass ich auf der Page war), tat das aber nicht beim ersten Versuch, sondern erst, als ich nach einem Besuch der Hauptseite den Browser noch einmal rückwärts blättern ließ.
Die Vorträge richten sich natürlich erst einmal an Therapeuten, sind aber durchaus allgemein verständlich. Besonders wird darin auch klar, wo die Sucht schon anfangen kann. Genau wie beim Alkohol wird das gerne unterschätzt. Betroffene haben oft den Eindruck noch die Kontrolle zu haben, auch wenn das nicht zutrifft.
Leider ist das Internet ein Medium, dessen Ausbau zur Zeit in erster Linie durch die Pornoindustrie vorangetrieben wird. In diesem Bereich werden (nach einem Artikel des CHIP-Computermaganzins vom Vorjahr die größten Summen verdient) und daher gibt es auch jede Menge leicht zugängliche Inhalte, an die man manchmal sogar rein zufällig gerät.
Hierzulande hat man sich gegen eine Sperre von Seiten entschieden, die z.B. kinderpornographische Inhalte enthalten. Es wurde heftig dagegen argumentiert und ein Hauptargument war, eine solche Sperre sei ja leicht zu umgehen. Oben genanntes Computermagazin schilderte auch gleich wie (nicht im selben Artikel doch in anderem Zusammenhang). Ich fand das Argument nicht gut. Denn zwar sind die Sperren für die, die wissen, wie es geht, leicht zu umgehen. Aber es gibt eine Menge amateurhaftigere Nutzer des Internets, für die eine solche Sperre des Internets ein Hindernis darstellen würde und die nicht die krimininelle Energie aufbringen würden, diese zu umgehen. Von daher wäre eine solche Sperre durchaus von Nutzen, um manche von unbedachten Schritten abzuhalten.
Ein weiteres Argument gegen die Sperren war die Gefahr der Zensur. Wenn erst einmal ein Präzedenzfall geschaffen sei, sei mit mehr zu rechnen. Die Gefahr besteht sicherlich, besonders in unserem kontrollorientierten Land. Andererseits besteht sie denn wirklich nicht, wenn es keine offiziellen Sperren gibt? Auf eventuellen Missbrauch durch übermäßige Zensur können die Internetnutzer wohl achten und dagegen protestieren. Aber deswegen derart üble Seiten frei zugänglich zu lassen, scheint mir an der falschen Stelle die Zensur zu fürchten.
Weniger bekannt ist vielleicht, dass Raphael Bonelli auch ein Institut hat, das unter der Adresse http://rpp-institut.org Videoaufnahmen der Vorträge veröffentlicht.
Mir fehlt leider auch die Zeit, mir alles dort anzusehen, aber was ich bisher dort gesehen habe, fand ich sehr hilfreich, um manche Phänomene einzuordnen, z.B. einige der Vorträge vom Vorjahr zur Thematik der Internetsexsucht:
Diese sind unter dieser Adresse zu finden. Sie funktioniert noch (ist schließlich ein paar Monate her, dass ich auf der Page war), tat das aber nicht beim ersten Versuch, sondern erst, als ich nach einem Besuch der Hauptseite den Browser noch einmal rückwärts blättern ließ.
Die Vorträge richten sich natürlich erst einmal an Therapeuten, sind aber durchaus allgemein verständlich. Besonders wird darin auch klar, wo die Sucht schon anfangen kann. Genau wie beim Alkohol wird das gerne unterschätzt. Betroffene haben oft den Eindruck noch die Kontrolle zu haben, auch wenn das nicht zutrifft.
Leider ist das Internet ein Medium, dessen Ausbau zur Zeit in erster Linie durch die Pornoindustrie vorangetrieben wird. In diesem Bereich werden (nach einem Artikel des CHIP-Computermaganzins vom Vorjahr die größten Summen verdient) und daher gibt es auch jede Menge leicht zugängliche Inhalte, an die man manchmal sogar rein zufällig gerät.
Hierzulande hat man sich gegen eine Sperre von Seiten entschieden, die z.B. kinderpornographische Inhalte enthalten. Es wurde heftig dagegen argumentiert und ein Hauptargument war, eine solche Sperre sei ja leicht zu umgehen. Oben genanntes Computermagazin schilderte auch gleich wie (nicht im selben Artikel doch in anderem Zusammenhang). Ich fand das Argument nicht gut. Denn zwar sind die Sperren für die, die wissen, wie es geht, leicht zu umgehen. Aber es gibt eine Menge amateurhaftigere Nutzer des Internets, für die eine solche Sperre des Internets ein Hindernis darstellen würde und die nicht die krimininelle Energie aufbringen würden, diese zu umgehen. Von daher wäre eine solche Sperre durchaus von Nutzen, um manche von unbedachten Schritten abzuhalten.
Ein weiteres Argument gegen die Sperren war die Gefahr der Zensur. Wenn erst einmal ein Präzedenzfall geschaffen sei, sei mit mehr zu rechnen. Die Gefahr besteht sicherlich, besonders in unserem kontrollorientierten Land. Andererseits besteht sie denn wirklich nicht, wenn es keine offiziellen Sperren gibt? Auf eventuellen Missbrauch durch übermäßige Zensur können die Internetnutzer wohl achten und dagegen protestieren. Aber deswegen derart üble Seiten frei zugänglich zu lassen, scheint mir an der falschen Stelle die Zensur zu fürchten.
Dienstag, 30. November 2010
Gebetsvigil für ungeborene Kinder ein Ärgernis?
Unter diesem Titel stand letzte Woche ein Artikel bei zenit.
(Ich hinke mit dem Durchsehen der Zenitmeldungen immer Tage bis Wochen hinterher.)
Heute habe ich mal schnell einen Suchlauf gemacht, ob denn irgendwo in meinem Bistum das Anliegen des Papstes aufgegriffen wurde. Wie es aussieht hat es niemanden interessiert außer der Jugend 2000.
(Ich hinke mit dem Durchsehen der Zenitmeldungen immer Tage bis Wochen hinterher.)
Heute habe ich mal schnell einen Suchlauf gemacht, ob denn irgendwo in meinem Bistum das Anliegen des Papstes aufgegriffen wurde. Wie es aussieht hat es niemanden interessiert außer der Jugend 2000.
Samstag, 6. November 2010
Briefe nach Baghdad
Gerade bin ich über andere Links auf diese Webseite gestoßen und habe gleich auch einen Brief geschrieben. Man muss dazu nur den Text eintippen und zur Sicherheit die Email eingeben, die aber nicht weitergegeben wird.
Ich glaube, das ist eine gute Möglichkeit, der verfolgten Gemeinde dort ein Zeichen zu geben, dass sie nicht völlig vergessen sind.
Ich glaube, das ist eine gute Möglichkeit, der verfolgten Gemeinde dort ein Zeichen zu geben, dass sie nicht völlig vergessen sind.
Auch mich vertritt das ZdK nicht
Jetzt habe ich getan, womit ich schon seit Beginn dieses Blogs liebäugele: hier prangt jetzt das ZDK-vertritt-mich-nicht-Emblem.
Das soll nicht verschiedene Einzelne brüskieren, die auf den üblichen, immer etwas bürokratischen und rätselhaften Wegen im ZdK gelandet sind und dort jetzt viel Zeit und Mühe in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden und Sitzungen verbringen und sich wer weiß wie anstrengen, eine sinnvolle Arbeit zu leisten - und meist nur viel Frust davontragen.
Aber diese ganze Struktur ist einfach wenig sinnvoll. Repräsentiert sind fast ausschließlich Akademiker verschiedenster Art. (Nichts gegen Akademiker, ich war selbst lange genug an der Uni.) Es kann jedoch in keiner Weise behauptet werden, dass hier die normale katholische Bevölkerung vertreten sei.
Der Resultat der jüngsten Tagung war bisher nur Bürokratie (was schon halb erleichtert), denn im Vorfeld hieß es ja, die Vertreter der Bischofskonferenz wollten mit Vertretern des ZdK Maßnahmen zum "Reformstau" besprechen, und die lange leidige Liste dahinter kennen wir schon alle auswendig.
Wenn das ZdK mich vertreten würde, dann hätten diese Vertreter in jener Runde darauf hingewiesen, dass man sich Themen widmen müsse wie Neuevangelisation, Katechese oder zumindest gründlicher Information der Getauften über die grundliegenden Inhalte des Glaubens zu dem sie gehören. Denn dann würden sich viele vermeintliche Probleme recht schnell erledigen.
Statt dessen sind neue Ausschüsse gegründet worden.
Das soll nicht verschiedene Einzelne brüskieren, die auf den üblichen, immer etwas bürokratischen und rätselhaften Wegen im ZdK gelandet sind und dort jetzt viel Zeit und Mühe in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden und Sitzungen verbringen und sich wer weiß wie anstrengen, eine sinnvolle Arbeit zu leisten - und meist nur viel Frust davontragen.
Aber diese ganze Struktur ist einfach wenig sinnvoll. Repräsentiert sind fast ausschließlich Akademiker verschiedenster Art. (Nichts gegen Akademiker, ich war selbst lange genug an der Uni.) Es kann jedoch in keiner Weise behauptet werden, dass hier die normale katholische Bevölkerung vertreten sei.
Der Resultat der jüngsten Tagung war bisher nur Bürokratie (was schon halb erleichtert), denn im Vorfeld hieß es ja, die Vertreter der Bischofskonferenz wollten mit Vertretern des ZdK Maßnahmen zum "Reformstau" besprechen, und die lange leidige Liste dahinter kennen wir schon alle auswendig.
Wenn das ZdK mich vertreten würde, dann hätten diese Vertreter in jener Runde darauf hingewiesen, dass man sich Themen widmen müsse wie Neuevangelisation, Katechese oder zumindest gründlicher Information der Getauften über die grundliegenden Inhalte des Glaubens zu dem sie gehören. Denn dann würden sich viele vermeintliche Probleme recht schnell erledigen.
Statt dessen sind neue Ausschüsse gegründet worden.
Dienstag, 2. November 2010
Wen es interessiert
- der kann jetzt unter akatairstexte.blogspot.com auch etwas lesen. Für den Anfang kommt keine Fiktion (Wurstelheim bleibt des Themas wegen auch bei den Anmerkungen Donec Venias) sondern etwas, das ich einmal zum Gedenktag meiner äußerst folgenreichen Begegnung mit dem Herrn geschrieben habe.
Quasi als poetischer Annäherungsversuch an etwas, das real natürlich viel mehr Aspekte und Facetten hatte, aber im Grunde auf das hinauslief, was ich da geschrieben habe. Das war es, was mir dabei als inneres Bild vor den Augen stand.
Das ist bei weitem nicht das erste, was ich je geschrieben habe, aber ohne das würde ich das meiste andere nicht schreiben und nicht geschrieben haben.
Quasi als poetischer Annäherungsversuch an etwas, das real natürlich viel mehr Aspekte und Facetten hatte, aber im Grunde auf das hinauslief, was ich da geschrieben habe. Das war es, was mir dabei als inneres Bild vor den Augen stand.
Das ist bei weitem nicht das erste, was ich je geschrieben habe, aber ohne das würde ich das meiste andere nicht schreiben und nicht geschrieben haben.
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