Oremus pro Pontifice nostro Franzisco.

Dominus conservet eum et vivificet eum

et beatum faciat eum in terra et

non tradat eum in animam inimicorum eius.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Imageproblem Macht

Jeder halbwegs ernsthaft glaubende Christ wird wahrscheinlich bei dem Wort Macht auf das nächstliegende Kruzifix blicken und kurz meditieren, wie der Herr das mit der Macht gesehen hat und dann - hoffentlich - alle Machtrauschphantasien beschämt an diesem Kreuz ablegen.

Aber irgendwie scheint das ja nicht das Bild zu sein, das in der Öffentlichkeit da ist. Da versteigen sich alle möglichen Damen und Herren dazu die "Öffnung des Priesteramtes" für die eine oder andere Gruppe zu fordern, damit diese an die Macht kommen und an der Macht beteiligt werden.
Irgendwie scheint den Forderern nicht ganz gegenwärtig zu sein, was die Teilhabe an der Macht bei Jesus Christus heißt, den Platz am Kreuz einzunehmen. Wie der Herr schon Jakobus und Johannes zurechtwies, als es um den Platz zu seiner Rechten und seiner Linken ging.

Woher kommt dieses Zerrbild? Warum wiederholen es ausgerechnet Repräsentanten der deutschen Kirche auch noch?
Ganz bestimmt kommt es nicht von Papst Benedikt XVI. Er lebt das genaue Gegenteil.
Ihn kann ich nur bewundern für die Christusähnlichkeit und hoffen, dem irgendwann nahezukommen.

Merken diejenigen, die die Macht fordern, nicht, wie sehr sie sich damit in jeder Weise für einen Dienst in der Kirche disqualifizieren?
Sie wollen doch nur die Macht, um andere zu zwingen, endlich ihren Wünschen nachzukommen. Sie selbst tun und lassen ja ohnehin, was sie wollen. Aber das genügt ihnen nicht.
Vor solchen Wölfen kann man gar nicht genug warnen - auch wenn sie sich "unterdrückte Frauen" nennen und von der Presse als solche zelebrieren lassen.

Kommentare:

  1. Auch *unterschreib*

    Und noch dazu ein wunderbares Video namens "Catholics Come Home"

    http://www.youtube.com/watch?v=Vs6qZd_xP1w

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