Oremus pro Pontifice nostro Franzisco.

Dominus conservet eum et vivificet eum

et beatum faciat eum in terra et

non tradat eum in animam inimicorum eius.

Sonntag, 21. November 2010

Löwe von Juda - König der Welten


Regelmäßig höre ich in den Gottesdiensten, dass wir modernen Menschen nichts mit Königen anfangen können, dass wir dieses Bild nicht mehr verstehen usw.

Dabei weiß so ziemlich jedes Kind, was ein König ist, und was damit gemeint ist, wenn gesagt wird, dass Jesus unser König ist. Kinder fragen höchstens, warum eigentlich König und nicht Kaiser, wenn der König das Größte ist.

Kinder denken nicht an die englische Königin oder den spanischen König, an Menschen, die auch nicht anders sind als sie. Sie denken an die Geschichten, die sie hören und verstehen daraus zwei Dinge: ein König hat das Sagen und ein guter König ist einer, dem man gerne folgen will, wenn er gut ist, weil dann für alle etwas gut wird.

Obwohl wir zahlreich Gegenbeispiele dafür haben, wird stets so getan, als würde jeder König nur seine Macht missbrauchen. Es wird völlig übergangen, dass ein König genau so für seine Gefolgsleute da ist, wie diese für ihn, dass Könige auf viele Rechte verzichten, um ihrem Volk zu dienen, wenn sie ihre Aufgabe ernst nehmen, dass hier stets auch ein Bund vorliegt.

Schon in der Bibel warnte der Prophet Samuel das Volk Israel, dass es einen schlechten Tausch macht, wenn es Gott als seinen König gegen einen Menschen als König eintauscht, weil Menschen dieses Bündnis nie vollkommen einlösen können. Und nun werden menschliche Unzulänglichkeiten, die nie das wahre Urbild des Königtums erreichten, herangezogen, um das schon immer bestehende Königtum Gottes in Frage zu stellen, anstatt zu betrachten wie in Jesus Christus das Urbild des wahren Königtums wieder hergestellt worden ist: ein König, der sich vollkommen hingibt für sein Volk, selbst für die, die in Rebellion gegen ihn sind und meinen, ihn hassen zu müssen.

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